Fachthemen

Elektromobilität

Der VCS
– engagiert sich für eine Steigerung des Marktanteils des öffentlichen Verkehrs (öV) gegenüber dem motorisierten Individualverkehr (MIV). Öffentliche Verkehrsmittel werden schon lange und erfolgreich elektrisch betrieben (Bahn, Tram und Trolleybus) und produzieren weit weniger Emissionen pro Kopf als der motorisierte Individualverkehr.
– fordert auch für die Elektromobilität (E-Mobilität) einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen und Lebensgrundlagen (Luft, Landschaft, Rohstoffe, Wasser etc.).
– unterstützt den Ausstieg der Schweiz aus der Atomenergie und fordert eine Stromproduktion ohne fossile Energieträger. Der zusätzliche Strombedarf der Elektromobilität muss daher mit zusätzlicher erneuerbarer Energie gedeckt werden.
– setzt sich für einen sozial- und umweltverträglichen Abbau der Bodenschätze und die rasche Entwicklung von Recyclingmethoden für Rohstoffe wie Lithium und seltene Erden ein.
– begrüsst das Elektrovelo (E-Bike) als willkommene Ergänzung zum konventionellen Fahrrad und als idealen Ersatz des Motorfahrrades. Das E-Bike erleichtert für viele den Einstieg in die umweltschonende Velomobilität und ist daher förderungswürdig.
– wünscht die rasche Elektrifizierung von Rollern und Zweitakt-Motorrädern als Beitrag zur Luftreinhaltung und zum Lärmschutz.
– vertritt die Ansicht, dass für die notwendige motorisierte Mobilität die jeweils effizienteste Technologie eingesetzt werden soll, und zwar von der Energieherstellung bis zum Verbrauch (well to wheel). Hier kann die Elektrifizierung von Auto- und Rollermotoren zur Emissionsreduktion beitragen (Luftschadstoffe, Lärm, CO2).
– vertritt die Ansicht, dass die Elektrifizierung des motorisierten Individualverkehrs Chancen bietet, aber keineswegs eine befriedigende Antwort auf die Frage nach der vernünftigen und vertretbaren Begrenzung des Verkehrswachstums.
close